Der Anfang vom Ende: Der 10:0-Sieg über Geidorf.

Geschichte, 29.12.2014
10:0-Sieg als Anfang vom Ende
"Meister werden muss nicht sein, oben bleiben wär schon fein", hieß es im ersten 09Meter dieses Jahres. Daraus wurde leider nichts. Immerhin gab es 2014 aber punktuelle Erfolge zu feiern.

Die Meisterschaft begann mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen den Club. "Kann man in den nächsten Spielen an diese Leistung anschließen, sollte ein Platz im gesicherten Mittelfeld kein Problem sein", stand im Spielbericht. Und das schien sich zu bewahrheiten: Gegen den Fast-Meister des Vojahres, Vorwärts Geidorf, gewann der HFC in der Union-Halle B gleich mit 10:0. Der Himmel hing voller Geigen, doch dann kam die Hiobsbotschaft: Torhüter Daniel Hofer stand aus bis heute ungeklärten Gründen nicht auf der Kaderliste. Das Spiel wurde mit 0:5 gegen den HFC strafverifiziert, und Hofer durfte die gesamte erste Saisonhälfte nicht mehr eingesetzt werden.

Damit war es auch mit der grau-orangen Herrlichkeit vorbei: Von den nachfolgenden zehn HFL-Spielen gingen neun verloren. Mit drei Punkten aus zwölf Spielen war der Abstieg daher schon Ende August so gut wie fix. Im Herbst gab es dann zwar noch ein Aufbäumen (immerhin acht Punkte aus den letzten sechs Spielen), das kam letztlich aber deutlich zu spät. Somit muss der HFC Graz 1999 nach zehn Jahren nun erstmals den bitteren Gang in Liga II antreten und scheidet als letztes Gründungsmitglied aus Liga I aus.

Mehr Freunde macht da der Blick auf die Turnier-Statistik von 2014: Immerhin wurden rekordverdächtige acht Turniere gespielt, so viele wie bisher nur 2008. Besonders beachtlich waren dabei Platz 5 (von 22) in Kainbach-Hönigtal sowie Platz 3 (von 16) beim USI-Kleinfeldturnier.

Richtig aufpolieren konnte der HFC seine Statistik jedoch mit Freundschaftsspielen: So gab es in neun Testmatches acht Siege und nur ein Unentschieden. Das 14:6 gegen Erzrivalen Infinites blieb dabei besonders in Erinnerung, weil sich alle Feldspieler des HFC in die Torschützenliste eintragen konnten.

Positiv war auch die Entwicklung am Spielersektor: So streiften gleich 43 Mann das grau-orange Trikot über - ein neuer Vereinsrekord. Die meisten Einsätze konnte dabei Peter Wagner verzeichnen (59), gefolgt von Christian Kozina (38) und Philipp Kolter (37). Die Torjägerkrone holte sich erstmals Roland Taber (26), gefolgt von Philipp Kolter (24) und Adrian Engel (15).

Abseits der Teilnahme an Wettbewerben gab es ein gelungenes HFC-Hallenturnier im Februar, eine schöne, wenn auch kühle Groundhopping-Tour nach Italien im März, ein intensives Trainingslager im Juni, eine Trikot-Release-Freibier-Party im Oktober, und ein stimmungsvolles Weihnachtsfest im Dezember. Und auch die vielen Trainings (im Winter 2x pro Woche, im Sommer durchgehend am Großfeld) waren durchwegs gut besucht.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten: Der HFC Graz 1999 lebt - Abstieg hin oder her. Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis auch sportlich wieder bessere Tage kommen. (CK)
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. H.F.C. Headban  41/17
2. IF Litenborg K  39/17
3. Celtic Graz 27/18
4. Grazhoppers FC  26/17
5. HFC Ettl Bros.  24/17
6. Gunners FC 23/16
7. FC Kiwi Sandga  22/17
8. HFC Graz 1999 21/19
9. 1.FC Hopfen &   19/18
10. Atletico Graz 18/18
11. FC Ambrosi Gra  15/18
Dreist!
"Es zählen Werte, die sind nicht zu gewinnen, Werte die man nicht kaufen kann."
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