Pregartbauer (re.) mit dem Siegerlächeln: 3:0 gegen die Phantoms

HFL, 06.05.2014
3 Punkte aus 3 Spielen
Von der Woche der Wahrheit war die Rede – und richtig ist wohl, dass der HFC noch gewinnen kann, aber gegen den Abstieg kämpft. Eine HFL-Woche in 3 Akten:

Akt 1, Dienstag: Eine Blaue und ein Strafstoß
Damals in der Meister-Saison 2008 war auch die Union Arena 09 ein Erfolgsgeheimins des HFC. Daran und an das 10:0 in Runde 2 gegen Geidorf denkend, sollte gegen Tabellennachbar LOK Graz mit einem vollen Erfolg in der kleineren Sportunion-Halle ein Sprung auf die Nicht-Abstiegsränge gelingen. Doch daraus wurde nichts. Zwar wurde dank eines hervorragenden Max Besenhard im Tor – ab sofort auch als "Hofi II" bekannt – und konzentriertem Abwehrverhalten lange das 0:0 gehalten. Als es schließlich doch einschlug, hatte Habermann mit einem Strafstoß die große Ausgleichschance – scheiterte aber am glänzend reagierenden Torhüter der LOK. Weil auch weitere Chancen vergeben wurde und Wolbart mit Blau vom Feld musste, folgten 3 lehrreiche Minuten: Noch nie wurde von einer gegnerischen Mannschaft so gut bei Überzahl agiert. Die Folge: 0:3 innerhalb von 120 Sekunden. Zwar konnte der HFC noch der vor der Pause durch Habermann auf 1:3 verkürzen und roch nach dem 2:3 durch Kozina nach ungewohnt grandiosem Kombinationsspiel noch Lunte, doch es ging nichts mehr. Die LOK machte mit dem vierten Treffer den Sack zu und Grau-Orange musste wie so oft einsehen: Wer die Tore nicht macht, der bekommt sie. Auch in einer Halle, die eigentlich mal eines der Erfolgsgeheimnisse war.

Akt 2, Freitag: Souveräner Sieg gegen geschwächten Gegner
Mit nur einem Wechselspieler anzutreten, ist nicht einfach. Das mussten die Phantoms im Auswärtsspiel gegen den HFC Graz 1999 feststellen. Von der ersten bis zur letzten Minute war an diesem Tag Grau-Orange spritziger, kombinationssicherer und gefährlicher. Besenhard stellte mit einem Tor, bei dem er wohl selbst nicht wusste, ob er den Ball stoppen oder auf den Kasten bringen wollte, auf 1:0. Nach der Halbzeit war es Huber und Pregartbauer vorbehalten für klare Verhältnisse zu sorgen. In der Folge spielten die HFCler den ersten (zählenden) Saisonsieg sicher nach Hause – auch, weil sie mit drei Wechselspielern bis zum Ende mehr Luft hatten.

Akt 3, Sonntag: Chelsea für 30 Minuten
So in etwa muss es den Phantoms am Freitag gegangen sein: Drei Absagen am letzten Tag, ein kranker Goalie zwei Stunden vor dem Spiel und nur ein Kapitän, der kurzfristig einspringen konnte. Also ging der HFC gegen die stark aufgestellten jungen Herren von ATV mit einer klaren Taktik ins Spiel: Eine Dreierkette, eine Zweierkette, kein richtiger Stürmer und weit vor mit jedem Ball. Zugegebenermaßen nicht das probateste Mittel für die Posthalle, aber immerhin garantierte die chelsea-eske Philosophie 30 Minuten ohne Gegentor. Als dann nach ebenjener halben (Spiel-)Stunde das 0:1 durch einen Weitschuss fiel, wussten die Mannen rund um den grandios im Tor agierenden Thomas Schmuck aber keine Antwort und mussten noch zwei Gegentreffer einstecken. Jose Mourinho hätte dem Schiedsrichter die Schuld gegeben. Wir halten es so: Manchmal ist der Fußball leider gerecht.
 
 
25.11.2007, Sportcenter Pichlergasse, 4 Feldspieler
Infinites - HFC Graz 19993:7 (3:7)
1 Stefan Steiner - 13 Florian Pregartbauer, 4 Stefan Zengerer, 0 Stefan Großmann, 9 Christian Kozina, 33 Philipp Podbrecnik, 5 Bernhard Trapp
Tore: Pregartbauer F. (2), Zengerer (2), Grossmann, Kozina, Podbrecnik
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. Gunners FC 12/4
2. Atletico Graz 11/6
3. H.F.C. Headban  9/3
4. HFC Ettl Bros.  9/4
5. IF Litenborg K  8/5
6. Grazhoppers FC  7/4
7. FC Kiwi Sandga  7/4
8. Celtic Graz 3/5
9. 1.FC Hopfen &   3/6
10. FC Ambrosi Gra  2/5
11. HFC Graz 1999 1/6
HFL 2005: Das Unmögliche geschafft
9 Tore Unterschied waren nötig, der HFC siegte 21:6 und war Meister.
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