Der Kapitän alleine gegen die Oranje-Abwehr

Turnier, 23.06.2013
90 mitreißende Minuten
Zum dritten Mal nahm der HFC Graz 1999 am HFL-Turnier teil – zum zweiten Mal holte Grau-Orange den zweiten Platz. Und wäre man nach den ersten fünf Spielen nicht eingebrochen, wäre sogar noch mehr möglich gewesen.

Die Rechnung geht so: 30 Herren befinden sich auf der HFL-Kaderliste des HFC Graz 1999. Theoretisch gibt es da bei jedem HFL-Spiel und -Turnier einen Kampf ums Leiberl. Praktisch sind es immer dieselben Herren, die sehr regelmäßig dabei sind und einige, die ab und dann für Grau-Orange einlaufen. So weit, so normal. Doch waren es in den vergangenen Jahren meist die üblichen Verdächtigen, die regelmäßig das HFC-Dress überstreiften, gibt es seit kurzem mit den drei KAC-Legenden Flo Reiter, Peter Kolter und Philipp Kolter sowie Valentin Krause vier Mann, die sich anschicken, ebenfalls zu HFC-Dauerbrennern zu werden.

Und wie gut das ist, weiß man spätestens seit dem HFL-Turnier 2013. Mit den vier Neuen im Gepäck reisten nämlich auch die vier alten Dauerbrenner (Kozina, Thonhauser, Trapp und Wagner) an diesem Tag in Hobbyfußball-Welten, die bisher unerreicht schienen. Zumindest 6 Spiele a 15 Minuten und damit insgesamt 90 mitreißende Minuten lang. Weil es insgesamt aber 120 zu bestreiten gab, wurde es schließlich nicht der erste, sondern der zweite Platz bei diesem, mit neun Mannschaften im Ligasystem ausgetragenen HFL-Turnier 2013.

Aber der Reihe nach: Zunächst ging der HFC in den ersten fünf Spielen gegen alle, vermeintlich schwächeren Gegner als Sieger vom Platz und konnte auch im vorentscheidenden sechsten Spiel gegen den Club Graz 05 an das bisher Gezeigte anschließen: guter Spielaufbau sowie ungewohnter Spielwitz in der Offensive und aggressives, aber faires Zweikampfverhalten in der Defensive. Weil man allerdings gegen die Clubberer vier Sitzer vergab, rächte sich der HFL Meister von 2009 in guter, alter Fußballweisheit. Die 0:2-Niederlage bedeutete schließlich den Turniersieg für die Mannen mit den neongelben Dressen.

Was für den HFC folgte, war eine lange Mittagspause und zwei Spiele gegen Oranje (2:2) und die Sportunion K&K (0:2) zum Wegschauen. Da war Grau-Orange einfach aus dem Rhythmus gekommen. Dass am Ende dennoch Platz zwei stand, ist aber umso bemerkenswerter, als dass das Turnier ohne Schlussmann und daher mit sechs verschiedenen Nicht-Professionisten im Tor bestritten werden musste.

Noch bemerkenswerter war da nur, dass fast dauerhaft ein gutes Dutzend Clownfische für Unterstützung sorgten und sogar Clownfisch Nr. 02 erschien. Denn immerhin hat sich Verena, unser blonder Engel, beim Training für das Vereins-Saisonhighlight am 6. Juli, den Mixed-Cup in Pachern, schwer verletzt. Sie humpelte trotz Gips mit Krücken auf die Tribüne. Rasche Genesung wünschen wir an dieser Stelle noch einmal. Und vielen Dank für den großartigen Einsatz unserer DauerbrennerInnen abseits des Platzes. Wenn man sich dann noch einmal die neuen Dauerbrenner am Feld in Erinnerung ruft, darf man über die Entwicklung der letzten Wochen und Monate jubeln. HFC-Herz, was willst du mehr? Ach ja, den Turniersieg das nächste Mal.
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. H.F.C. Headban  35/15
2. IF Litenborg K  33/14
3. Grazhoppers FC  26/15
4. HFC Ettl Bros.  24/15
5. Celtic Graz 21/16
6. Gunners FC 20/15
7. HFC Graz 1999 18/16
8. 1.FC Hopfen &   16/16
9. FC Kiwi Sandga  16/15
10. FC Ambrosi Gra  15/16
11. Atletico Graz 15/15
Großfeld-Premiere geglückt!
2013 wagten sich die HFCler erstmals ins Duell Elf gegen Elf.
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