Kommentar, 10.06.2012
Alles erlaubt, was nicht verboten ist?
Ein HFL-Team, das in dieser Saison bereits eine äußerst fragwürdige Strafverifizierung erwirkt hat, nutzt eine weitere Lücke in den Regeln für ein 5:0 am grünen Tisch. Kann so etwas verhindert werden?

Das Regelwerk der Hobbyfußballliga ist über die Jahre sehr umfangreich geworden. Es ist stetig gewachsen, was Vor-, aber auch Nachteile mit sich bringt. So sind viele Dinge sehr genau geregelt, allerdings - wie der aktuelle Fall zeigt - steigt dadurch auch die Gefahr von Unstimmigkeiten - besonders dann, wenn mehrere Regeln gleichzeitig zur Anwendung kommen.

Nun gibt es zwei Ansätze, um dieses Problem in den Griff zu bekommen: Erstens geht es darum, die Regeln einmal ganzheitlich zu überarbeiten, verschiedene Fälle durchzudenken und das Regelwerk im Rahmen dessen möglicherweise zu vereinfachen. Dadurch können mit Sicherheit einige Widersprüche und Doppelgleisigkeiten vermieden werden.

Daneben wird es aber noch etwas Anderes brauchen. Denn es ist unrealistisch anzunehmen, dass man von vorneherein alle Eventualitäten mit Regeln und Statuten abdecken kann. Oder anders formuliert: Auch das beste Regelwerk kann Schlupflöcher bieten, wenn es gewisse Personen darauf anlegen, genau diese zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen.

Sinnvoll wäre es daher, zusätzlich zu Statuten und Regelwerk auch einen Art Ehrenkodex einzuführen, in dem sich alle Mannschaften verpflichten, den Gedanken des Hobby-Fußballspielens in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt zu versuchen, mit fragwürdigen Methoden möglichst viele Punkte einzufahren. Die meisten Teams in der HFL spielen ohnehin aus Spaß am Fußball. Nun gilt es, auch den anderen klar zu machen, dass nicht alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. (CK)
 
 
26.09.2009, Sportplatz Granitztal, 5 Feldspieler
FC Seestadt - HFC Graz 19995:2 (5:2)
1 Stefan Steiner - 5 Bernhard Trapp, 34 Christoph Tritscher, 17 Peter Lang, 10 Johannes Thonhauser, 11 Peter Wagner, 4 Stefan Zengerer
Tore: Trapp, Tritscher
Neues Jahr, neues Glück
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