Der Rückblick: Was bleibt von 2011 hängen?

Geschichte, 28.12.2011
Bis die Hoffnung auf den Titel verloren war
Platz 7 ist es also geworden. Der HFC hat die Hobbyfußballliga im Mittelfeld beendet - und das, obwohl man lange auf Meisterkurs lag. Andererseits war es aber auch mehr, als man sich vor der Saison erwartet hatte. Ein Rückblick.

Nach den Ergebnissen im Jahr 2010 hatten viele schon gezittert, der HFC würde sich von Anfang an im Abstiegskampf befinden. Doch schon in den ersten Spielen des Jahres zeigten die Grau-Orangen, dass alle Sorgen umsonst waren: Nach einem souveränen 11:1 im Test gegen Legion X konnte man auch den HFL-Auftakt gegen die LOK überraschend klar mit 6:1 gewinnen. Nach weiteren Siegen gegen Borussia und Stübing lachte man sogar von der Tabellenspitze, ehe ein unnötiges 3:4 gegen Kalsdorf den HFClern einen kleinen Dämpfer versetzte.

Doch davon ließen sich die Spieler nicht irritieren: Bis zur Sommerpause folgten Siege gegen Infinites, Gunners und Eggenberg. Nur gegen Oranje und Litenborg zog man den Kürzeren, blieb aber dank eines spektakulären 7:7 gegen Stepinac auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Auch im Cup kam man immerhin bis ins Viertelfinale.

Ein 6:4 über die LOK und ein 7:0 gegen Borussia ließen dann erste Träume vom Meisterteller entstehen, die durch das 3:7 gegen Stübing zwar getrübt, aber noch nicht zerstört wurden. Denn auch danach blieb man mit einem 3:3 gegen Kalsdorf und einem 12:2 gegen die Infinites auf der Erfolgsspur.

Wenden sollte sich das Blatt erst, als man Anfang Oktober Oranje empfing. Oranje ist seit jeher der Angstgegner des HFC: In den zehn HFL-Duellen bis dahin gab es ebenso viele Niederlagen. An jenem 3.10. konnten die HFCler sogar einen 0:2-Rückstand aufholen, spielten groß auf, nutzten aber ihre Möglichkeiten nicht und leistete sich zudem unnötige Patzer in der Abwehr. So verlor man das Spiel am Ende mit 3:4 und somit auch die letzte Hoffnung auf den Titel.

Von da an war auch irgendwie der Wurm drin. Ob es der Verlust der Titelträume war oder nicht, fest steht, dass die Grau-Orangen in allen weiteren Spielen als Verlierer vom Platz gehen mussten: 3:4 gegen die Gunners, 0:10 gegen Meister Eggenberg, 1:3 gegen Litenborg und 1:2 gegen Stepinac.

Doch zumindest das letzte Spiele gibt auch wieder etwas Hoffnung: Die Niederlage gegen Stepinac war wohl eines der stärksten Spiele des HFC in der ASVÖ-Halle. Auch, wenn man die nötigen Tore nicht machte, so konnte man doch wieder viele gute Möglichkeiten herausspielen.

2011 hat man gesehen, was der HFC zu leisten im Stande ist. Nächstes Jahr wird es darum gehen, wieder an die starken Leistungen aus dem Frühjahr anzuschließen, und die schwächeren Spiele aus dem Herbst vergessen zu machen. Dann wird man auch 2012 nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Und darf vielleicht auch wieder vom Meisterteller träumen ... (CK)
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. IF Litenborg K  33/14
2. H.F.C. Headban  29/13
3. HFC Ettl Bros.  24/14
4. Grazhoppers FC  23/14
5. Gunners FC 20/13
6. Celtic Graz 18/14
7. HFC Graz 1999 15/14
8. FC Ambrosi Gra  15/14
9. Atletico Graz 15/14
10. 1.FC Hopfen &   13/14
11. FC Kiwi Sandga  10/14
Das Wunder von Weinitzen
Der 2. Platz in Weinitzen 2003: Von einem Hexer und vielen Debütanten.
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