Die HFC-Spieler versuchten, die Gegner mit unkonventionellen Outfits zu beeindrucken.

Turnier, 27.06.2011
Los lei lafn
Sonntag, 18:00 Uhr: Die HFCler kommen nach vier intensiven Tagen am Millstätter See zurück nach Graz und beschließen: "Nächstes Jahr fahren wir wieder!" Dabei war der Start ins Trainingslager alles andere als perfekt.

Statt der anvisierten zehn HFCler waren es mit Bernhard Trapp, Stefan Großmann, Johannes Thonhauser, Stefan Steiner und Christian Kozina lediglich fünf Mann, die am Donnerstag die Reise über die Pack antraten. Und diese mussten gleich all ihre Verhandlungskünste aufbringen, um die Vermieterin im Laggerhof zu überzeugen, dass man vorerst nur eine Ferienwohnung brauchen würde. Es gelang - und war der Auftakt zu vier großartigen Tagen am Millstätter See.

So ging es nach dem Beziehen der Wohnung gleich schnurstracks zum Fußballplatz: Stefan Steiner, der in unmittelbarer Nähe aufgewachsen war, brachte die HFCler zunächst nach Rothenthurn, wo der Platzwart jedoch kein Verständnis für die kleine Trainingseinheit hatte. Ob er wirklich Angst um den Rasen hatte oder einfach nur beim "Gschickten" zu lange zugesehen hatte, blieb jedoch offen.

Doch Gott sei Dank gibt es rund um den Millstätter See viele Plätze, und so machten sich die Fünf auf nach Ferndorf. Dort stand neben ein paar Ballübungen vor allem das Freistoß-Training im Mittelpunkt - bisher eine große Schwäche des HFC. Nach einem abschließenden Kickerl ging es dann nach zwei Stunden zurück in die Unterkunft, wo man den Abend dann mit hausgemachtem Schweinsbraten und ein bis zwei Gläschen Bier ausklingen ließ.

Freitagvormittag blieben die HFCler dann aufgrund des regnerischen Wetters länger im Haus. "Dice Town", ein Brettspiel, erlangte dabei ungeahnte Popularität. Erst am frühen Nachmittag ging es dann abermals nach Ferndorf, wo die Blumenwiese mittlerweile einem perfekten Fußballplatz gewichen war. Diesmal standen weite Bälle, Schusstraining, Eckbälle, Einwürfe und das damit verbundene - und nach wie vor ausbaufähige - Kopfballspiel am Programm. Beim Siebenerkönig wurde dann sogar der benachbarte Tennisplatz unsicher gemacht.

Nach zweieinhalb intensiven Stunden hatten sich die Grau-Orangen jedenfalls ein gutes Abendessen verdient: Deshalb stellte die Mutter von Stefan Steiners Freundin der gesamten Truppe dankenswerterweise eine äußerst schmackhafte Kärntner Brettljause zur Verfügung. Danach ging es noch zum Abholen der Turnierunterlagen nach Rothenthurn, ehe der Tag mit einer Runde Tischtennis im Dunkeln würdig beendet wurde.

Am Samstag stand dann auch schon das eigentliche Highlight, der Kleinfeldeuropacup 2011 am Programm. Zu diesem Zwecke rückten auch Peter Wagner und Max Besenhard ins Teamcamp ein, während Stefan Steiner unglücklicherweise vorzeitig abreisen musste.

Ohne Wechselspieler war für den HFC beim Turnier dann auch nicht viel zu holen: Im ersten Spiel lag man nach fünf Minuten bereits 0:2 hinten, holte dann durch einen (eintrainierten!) Freistoß-Treffer von Bernhard Trapp aber auf und hatte Chancen auf den Ausgleich, ehe der FC Ändra Saita aus Vorarlberg doch noch auf 3:1 stellte. Im anschließenden zweiten Spiel scheiterte man als klar bessere Mannschaft an Tasmania München mit 0:2, holte sich aber dafür im dritten Spiel dank einer glorreichen Abwehrschlacht einen 1:0-Sieg gegen den späteren Aufsteiger Die Lupfberts. Unlustig war lediglich die letzte Partie gegen die Munich Brothers, die vor allem durch Fouls und andere Unsportlichkeiten auffielen und am Ende auch 2:0 siegten. Am Ende wurde der HFC Gruppenvierter, durfte sich aber zumindest über T-Shirts, einen Wimpel, einen Nike-Ball sowie zehn Freibier freuen.

Nach dem anstregenden Turniertag war dann Regeneration mit Frankfurtern, Käsekrainern und elektrolythaltigen Getränken in der Ferienwohnung angesagt. Sonntagfrüh gab es dann sogar noch einen abschließenden Morgenlauf sowie einen Sprung in den kühlen Millstätter See, ehe die Zelte am Laggerhof abgebrochen wurden. Am Heimweg beehrte ein Teil der HFCler zum Abschluss noch Seeboden, stellte dort seine Minigolf-Künste unter Beweis und drehte eine Runde im Elektroboot. Um 18:00 Uhr war man dann wieder zurück in Graz, dachte an die schöne Zeit zurück und beschloss: "Nächstes Jahr fahren wir wieder!" (CK)
 
 
28.02.2009, Union Arena 09, 4 Feldspieler
HFC Graz 1999 - FC Gunners9:3 (9:3)
5 Bernhard Trapp - 13 Florian Pregartbauer, 18 Joachim Schuller, 4 Stefan Zengerer, 20 Markus Hatzl, 9 Christian Kozina, 10 Johannes Thonhauser, 11 Peter Wagner
Tore: Pregartbauer F. (2), Schuller (2), Zengerer (2), Hatzl, Kozina, Thonhauser J.
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. H.F.C. Headban  35/15
2. IF Litenborg K  33/14
3. Grazhoppers FC  26/15
4. HFC Ettl Bros.  24/15
5. Celtic Graz 21/16
6. Gunners FC 20/15
7. HFC Graz 1999 18/16
8. 1.FC Hopfen &   16/16
9. FC Kiwi Sandga  16/15
10. FC Ambrosi Gra  15/16
11. Atletico Graz 15/15
Dreist!
"Es zählen Werte, die sind nicht zu gewinnen, Werte die man nicht kaufen kann."
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