Bild-Quelle: feldbahn.forumieren.com

HFL, 17.01.2011
Zum Entgleisen gebracht!
Mit gemischten Gefühlen kam der HFC in die Keplerstraße. Gegen niemand geringeren als einen der letztjährigen Titelanwärter musste man antreten, doch der Kader, den man zur Verfügung hatte, war stark wie schon lange nicht.

Florian Pregartbauer und Philipp Podbrecnik konnten nach mehr als zwei Jahren wieder ein HFL-Spiel gemeinsam bestreiten. Auch Goalie Stefan Steiner und Dauerläufer Stefan Zengerer waren mit von der Partie. Komplettiert durch HFL-Urgestein Christian Kozina, den in Torlaune befindlichen Max Besenhard und den nach langer Zeit wieder für den HFC aufs Parkett laufenden Harald Fleck wollte der HFC den ersten Sieg gegen LOK Graz einfahren.

Doch noch bevor auf sportlicher Ebene etwas geschehen konnte, musste erst geklärt werden, wie viele Spieler denn auf beiden Seiten das Match bestreiten sollten. Da die Spieleranzahl für die Heimhalle der LOK noch nicht offiziell fixiert war, der HFC davon ausging, dass in einer Halle dieser Größe drei Feldspieler das Maximum darstellen würde, die Verantwortlichen der LOK jedoch der Meinung waren, dass vier Feldspieler passend wären, entschloss man sich, Schiedsrichter Boban Mitic die Entscheidung darüber fällen zu lassen. Und die lautete: 4+1!

Der HFC musste somit seine geplante Aufstellung überarbeiten, war man doch nur mit sechs Feldspielern zur Partie angereist. Doch schon bald nach Anpfiff sollte sich herausstellen, dass dies dem HFC mehr entgegenkam als man es zuvor erwartet hatte. Schon in den ersten Minuten der ersten Hälfte konnte sich die Mannschaft um Goalie Steiner ein deutliches Chancenplus herausarbeiten. Doch die HFCler konnten diese allesamt nicht nutzen. Die wenigen Möglichkeiten des Gegners konnte entweder die gut gestaffelte Abwehr um Philipp Podbrecnik und Laufwunder Stefan Zengerer oder der wieder fehlerlos spielende Stefan Steiner zunichte machen. Schließlich passierte es aber dennoch: Philipp Podbrecnik verschaffte sich auf der linken Seite etwas Platz und versenkte die Kugel erstmals in den Maschen der Keplerhalle. So wuchs auch die Zuversicht der Grau-Orangen Akteure, und es dauerte nicht allzu lange bis wieder der stark aufspielende Philipp Podbrecnik ein wenig zu viel Platz vorfand und diesen wieder zu nutzen wusste. 2:0! Mit diesem Spielstand ging es auch in die verdiente Halbzeitpause.

Positiv gestimmt ging es in Halbzeit zwei. War in der ersten Halbzeit noch der HFC die tonangebende Mannschaft, so sah man am Beginn der zweiten 20 Minuten das exakte Gegenteil. Die LOK konnte mehr und mehr Ballbesitz für sich verbuchen, doch mehr als ein direktes und damit ungültiges Freistoßtor wollte den Eisenbahnern nicht gelingen. So war es abermals Philipp Podbrecnik, der einen Gegenstoß zum wichtigen 3:0 verwandeln konnte. Erstmals in der Partie lag der Geruch des Sieges in der Luft. Lange wollte die Freude darüber allerdings nicht währen, denn fast im Gegenzug gelang der Heimmannschaft der Anschlusstreffer zum 3:1. Doch Pregartbauer und Co. ließen sich davon wenig beindrucken. Nach einer nur kurz währenden Phase der Verunsicherung, in der Christian Kozina und Harald Fleck jeweils einmal in höchster Not retten konnten, war es eben dieser Florian Pregartbauer, der den HFC-Express nach einer schönen Kombination entgültig auf die Sieger-Gleise setzte. Danach ließen die Mannen von Peter Wagner keine wirkliche Spannung mehr aufkommen. Abermals Matchwinner Philipp Podbrecnik und Heimkehrer Harald Fleck fixierten den 6:1-Erfolg gegen den Vorjahresvierten, welcher im Anschluss in gemütlicher Runde im Brot & Spiele gefeiert wurde.

Fazit: Die Entscheidung in dieser Halle mit vier Feldspielern zu agieren, stellte sich für den HFC sicher nicht als Nachteil heraus. Ein Sieg in dieser Höhe war dennoch weder zu erwarten, noch spiegelt er den tatsächliechen Spielverlauf wider. Die Fouls in dieser über weite Phasen fairen Partie waren aber eindeutig auf das zu geringe Platzangebot zurückzuführen. Die HFL sollte sich vielleicht doch dazu durchringen, die Spieleranzahl anhand der in den Hallen vorhandenen Quadratmeter festzulegen. (BAT)
 
 
23.11.2008, Sportcenter Pichlergasse, 4 Feldspieler
HC Kalsdorf 05 - HFC Graz 19992:4 (2:3)
1 Stefan Steiner - 10 Johannes Thonhauser, 13 Florian Pregartbauer, 0 Stefan Großmann, 7 Sebastian Huber, 9 Christian Kozina, 33 Philipp Podbrecnik, 5 Bernhard Trapp, 4 Stefan Zengerer
Tore: Thonhauser J. (3), Pregartbauer F.
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. IF Litenborg K  40/18
2. H.F.C. Headban  39/17
3. Grazhoppers FC  26/17
4. Gunners FC 23/17
5. 1.FC Hopfen &   22/17
6. FC Kiwi Sandga  22/17
7. Celtic Graz 21/17
8. Atletico Graz 21/18
9. HFC Graz 1999 15/17
10. FC Ambrosi Gra  15/17
2008: Herzschlagfinale zum 2. HFL-Meistertitel
Gegen Kalsdorf dreht der HFC ein 1:4 und wird zum zweiten Mal Meister.
Startseite | Archiv | Videos | Termine | Kontakt | Impressum                                                                                  © HFC Graz 1999 e.V. 1999 - 2018