Die Infinites waren zwischenzeitlich vorn, am Ende behielt der HFC aber die Oberhand.

HFL, 06.11.2010
Derby-Sieg
Was war das für ein dramatisches Spiel! Kurz nach der Halbzeit machten die Infinites das 4:2, die Partie schien gelaufen. Doch dann drehte der HFC plötzlich auf und ging noch als 7:5-Sieger vom Platz! Der Lohn: Platz eins in der Vierergruppe.

Im Vorfeld der Partie musste man kurzfristige Absagen von Max Besenhard und Stefan Großmann hinnehmen. Peter Lang und Markus Hatzl waren jedoch bereit, nicht einmal zwei Stunden vor Spielbeginn in die Bresche zu springen und bewiesen damit echten Teamgeist.

So konnte der HFC das Spiel mit immerhin einem Wechselspieler beginnen - und den brauchte man auch, da die Infinites von Anfang an aufs Tempo drückten. Dennoch entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene, wenn auch nicht immer hochklassige Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nach rund sieben Minuten ging der HFC dann in Führung: Philipp Podbrecnik beendete ein schönes Solo mit einem satten Linksschuss ins lange Eck. Doch die Infinites zeigten sich keinesfalls geschockt und erzielten kurz darauf den Ausgleich. So ging es bis zur Pause weiter: Podbrecnik traf mit etwas Glück zum 2:1, die Infinites zum 2:2 und kurz vor der Pause sogar zum 2:3. Der HFC hatte bei einigen Stangenschüssen Pech, ließ aber auch in der Defensive zu viele Chancen zu.

So nahm man sich in der Pause vor, enger am Mann zu stehen und die sich bietenden Möglichkeiten besser zu nutzen. Doch nur kurz nach Wiederanpfiff erzielten die Infinites das 4:2. Erinnerungen an das Odörfer-Spiel wurden wach, als man unglücklich mit 3:6 unterlag. Diesmal aber kam es anders. Philipp Podbrecnik ("Ich will dieses Spiel nicht verlieren!") trieb die Mannschaft nach vorne und erzielte selbst den wichtigen Anschlusstreffer. Und wenig später gelang Markus Hatzl mit einem herrlichen "Spitz" sogar der Ausgleich.

Mitte der zweiten Halbzeit stand das Spiel auf Messers Schneide. Stefan Steiner glänzte immer wieder mit großartigen Paraden, auch insgesamt stand die Abwehr nach Seitenwechsel deutlich sicherer. Plötzlich fiel der Ball dann aber Christian Kozina vor die Füße - und der fackelte nicht lange und traf aus elf Metern genau ins Kreuzeck. Kurz danach legt er sogar noch eins drauf: Nach Idealvorlage von Johannes Thonhauser musste er den Ball nur mehr über die Linie bugsieren.

Mit diesem 6:4 im Rücken zog sich der HFC dann zurück und lauerte auf Konter. Die Infinites warfen noch einmal alles nach vorne, kamen aber kaum mehr zu nennenswerten Chancen. Vier Minuten vor dem Ende gelang ihnen aber doch noch der Anschlusstreffer. Wirklich in Gefahr war der Sieg danach aber dennoch nicht mehr - im Gegenteil: Kurz vor Schluss krönte Philipp Podbrecnik seine starke Leistung, ließ die halbe Infinites-Mannschaft stehen und legte ideal für Markus Hatzl auf, der den Ball nur mehr ins Tor schieben brauchte. Danach tat sich nichts mehr - Endstand somit: 7:5 für den HFC.

In Summe war der Sieg wohl verdient, war der HFC doch vor allem technisch die etwas stärkere Mannschaft. Vor allem in der zweiten Hälfte konnten die vielen guten Chancen dann auch in Tore umgemünzt werden. Mit nur einem Wechselspieler konnten die HFCler jedenfalls das Optimum herausholen. Zum Lohn steht man jetzt auf Rang 9 in der Tabelle und führt die Vierergruppe vor Odörfer, Stübing und den Infinites an. Und gelingt in zwei Wochen in Stübing eine ähnliche Leistung, wird das auch weiterhin so bleiben. (CK)
 
 
05.10.2008, Viktor-Franz-Platz, 5 Feldspieler
Eggenberg 04 - HFC Graz 19992:5 (2:5)
1 Stefan Steiner - 33 Philipp Podbrecnik, 0 Stefan Großmann, 17 Peter Lang, 13 Florian Pregartbauer, 9 Christian Kozina, 5 Bernhard Trapp, 4 Stefan Zengerer
Tore: Podbrecnik (2), Grossmann, Lang, Pregartbauer F.
Neues Jahr, neues Glück
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2. H.F.C. Headban  39/17
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6. FC Kiwi Sandga  22/17
7. Celtic Graz 21/17
8. Atletico Graz 21/18
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10. FC Ambrosi Gra  15/17
2008: Herzschlagfinale zum 2. HFL-Meistertitel
Gegen Kalsdorf dreht der HFC ein 1:4 und wird zum zweiten Mal Meister.
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