Die Infinites II zeigten, warum man einen Gegner nie unterschätzen soll.

Testspiel, 19.04.2010
Aufschlussreich statt erfolgreich
Im Testspiel gegen die offizielle II-Mannschaft der Infinites unterlag der HFC mit 5:6 (2:4). Auch wenn das Ergebnis nicht allzu erfreulich war, so ließen sich doch einige Erkenntnisse gewinnen ...

Die erste Erkenntnis kam schon nach geschätzten acht Minuten. Da lagen die im Vorfeld nicht wirklich favorisierten Infinites II nämlich bereits mit 4:0 vorne. Man hatte den Eindruck, dass einige der Herren in grau-orange die einsatzfreudigen und laufstarken Gastgeber etwas unterschätzt hatten. Erst dann erkannte man den Ernst der Lage, wie das Endresultat zeigt war das aber etwas zu spät.

Dass man einen schwächeren Gegner erwartet hatte, lag aber auch an den Ankündigungen von Infinites-Präsident Thomas Kraus. Er sprach im Vorfeld von einem 50-Jährigen und einem weiteren "kompletten Anti-Kicker". Am Feld war davon aber freilich nichts zu sehen. Im Gegenteil, der Einser-Goalie der Infinites machte die besten Chancen des HFC zu Nichte, und auch die sonstigen Spieler schienen nicht schwächer als jene der Infinites I.

Für den HFC war das Testspiel jedoch vor allem interessant, um einige Kandidaten für die HFL zu testen. Vor allem Stefan Kasmannhuber konnte dabei einige Male sein Können aufblitzen lassen und wird wohl in Zukunft öfter im HFC-Dress zu sehen sein. Er traf auch einmal, ebenso wie Wagner (2), Lang und Trapp.

Es war aber doch deutlich zu merken, dass diese HFC-Mannschaft so noch nie zusammengespielt hat. Zahlreiche unnötige Ballverlusten in der Offensive sowie gröbere Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive waren die logische Folge. Man merkte immer wieder, dass man die drei Stefans (Steiner, Großmann und Zengerer) nicht so leicht ersetzen kann.

Insgesamt war das Spiel somit zwar nicht erfolgreich, aber die gewonnen Aufschlüsse können die HFCler wieder einen Schritt weiterbringen. Und das nächste Spiel wartet bereits - Sonntag um 14:00 Uhr sind die Gunners zu Gast in der Union Arena 09. Ein B-Team wird da mit Sicherheit nicht auflaufen. (CK)
Der Blick nach vorne
20 Jahre HFC sind ein Grund zu feiern. Der Blick geht aber nach vorne.
1. LOK Graz 21/8
2. Phönix Neuhart  19/7
3. Phantoms 16/7
4. FC Kiwi Sandga  13/7
5. HFC Graz 1999 12/6
6. Celtic Graz 10/7
7. Atletico Graz 5/6
8. 1.FC Hopfen &   4/7
9. Grazhoppers FC  3/6
10. Grazer Lions 3/7
11. Gunners FC 1/6
2008: Herzschlagfinale zum 2. HFL-Meistertitel
Gegen Kalsdorf dreht der HFC ein 1:4 und wird zum zweiten Mal Meister.
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