HFL, 12.10.2009
Kommentar statt Spielbericht: Moral und Punkteprämien
Kollektives Aufheulen der Empörung und spontane Aufschreie von ohrenbetäubender Intensität zwischen Sopran und Bariton - nur zwei der Tugenden der

Kollektives Aufheulen der Empörung und spontane Aufschreie von ohrenbetäubender Intensität zwischen Sopran und Bariton - nur zwei der Tugenden der Lokomotive Graz. Die weiteren, wie spielerische Klasse, körperliche Stärke und kollektiver Ehrgeiz, waren es, die am Ende zu einer hochverdienten 2:4(1:1)-Niederlage im Rahmen der 16.HFL-Runde am Karl-Morre-Platz führten. Wobei das "nur", das aus Sicht der Grau-Orangen beigefügt werden sollte, vor allem deshalb so schmerzt, weil der Gegner nicht alles zeigte, was er kann.

Uns wurden gestern zum ersten Mal in dieser Saison trotz adäquater personeller Stärke (drei Wechsel, Comeback von Goalgetter Schuller) Grenzen aufgezeigt. Grenzen hinsichtlich des Tabellenplatzes (selbst die Top drei sind unrealistisch), der Spielkultur (es war eine Abwehrschlacht, unterbrochen von der unverdienten Führung durch Zengerer und dem geschenkten Anschlusstreffer von Schuller) und vor allem der Professionalität. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen, denn wir haben viel Geld investiert und haben Verpflichtungen unseren Sponsoren gegenüber", meinte etwa ein Herr, der sich als Manager der Lok vorstellte, nach dem Spiel. Von Punktprämien hat er aber nicht gesprochen und vielleicht war ja die Ironie Vater dieser gewichtigen Wortspende.

Der Meister 2008 fühlt sich jedenfalls endgültig enttrohnt und sollte langsam nachdenken, ob er denn so noch weiter machen will. Denn auch wenn das Heulen und Schreien entbehrlich ist, wenigstens zeigt es, dass die Mannschaft will - die HFCler zeigen momentan nicht einmal das.
 
 
09.02.2007, Posthalle Graz, 5 Feldspieler
HFC Graz 1999 - HC Kalsdorf 053:3 (3:3)
92 Markus Schrei - 22 Maximilian Besenhard, 15 Harald Fleck, 10 Johannes Thonhauser, 0 Stefan Großmann, 9 Christian Kozina, 33 Philipp Podbrecnik, 5 Bernhard Trapp, 0 Mario Walcher, 4 Stefan Zengerer
Tore: Besenhard, Fleck, Thonhauser J.
Neues Jahr, neues Glück
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