HFL, 06.12.2008
Sag einfach Meister zu mir ...
Geschafft, getan, erreicht. Wir lachen und weinen abwechselnd vor Glück - der HFC Graz 09 ist Meister der HFL-Saison 2008. In einem Herzschlagfinale, nach 1:4-Rückstand, besiegen die Grau-Orangen Kalsdorf doch noch 5:4.

Podbrecnik mit der Ferse zu dem auf links völlig frei herbeieilenden Kozina, Flachschuss Richtung langes Eck, der Ball geht durch die Beine des Kalsdorf-Torhüters an die Innenstange, erste Ansätze von vorsichtigem Jubel branden auf, gefühlte zwei Minuten später kullert der Ball abgefälscht vom gegnerischen Schlussmann über die Linie. Der Jubel artet aus, wird frenetisch. Die Nummer 9 braucht ein paar Sekunden um seinen Genieblitz zu realisieren, seine Augen werden groß, er streckt seine Arme hoch, Lang ist der erste Gratulant. Der großgewachsene Verteidiger hat gerade das 5:4 im Spiel des Jahres, der entscheidenden HFL-Begegnung der Runde 17 gegen den HC Kalsdorf 05 in der heimischen Union Arena 09, erzielt. Die Gäste können nicht mehr entgegensetzen, der HFC Graz 09 ist Meister, zum zweiten Mal in der HFL-Geschichte und manifestiert seine Stellung als Rekordmeister.

Ein paar Minuten vorher sah die Welt noch ganz anders aus. Der HC Kalsdorf 05, ohne Top-Scorer Hacker, den baumlangen Torhüter Matzer und viele weitere Leistungsträger, drehte nach der frühen HFC-Führung durch Zengerer das Spiel noch vor der Halbzeit, baute die 3:1-Führung Mitte der zweiten Halbzeit dank kluger Taktik verdient auf 4:1 aus. Doch der HFC konnte zurückschlagen, Trapp dank toller Einzelleistung, zweimal Podbrecnik, davon einmal per phänomenal sicher verwandeltem Strafstoß, konnten ausgleichen, bis eben der HFL-Dauerbrenner Kozina, der alle der bisherigen zwölf Saison-Spiele absolvierte, seinen großen Auftritt hatte. Danach knallte der Sektkorken, wurde gesungen, getanzt, geschrien.

Und jetzt muss Danke gesagt werden, denn so ein Meistertitel fühlt sich nicht nur gut an, er ist groß und größer, großartig sogar. Danke an alle, die auch nur einen Einsatz im Laufe dieses HFL-Jahres absolviert haben.
Danke an den besten Torhüter der Liga, den grau-orangen Glücksfall und komplettesten Schlussmann Stefan Steiner.
Danke an die beste Verteidigung, um den immer unermüdlich, und mit allen Mitteln kämpfenden, Stefan Großmann, den sichersten Grau-Orangen und guten Geist des Vereins, Christian Kozina, den manchmal unscheinbaren, aber immer sensationellen Bernhard Trapp, den fittesten und schnellsten aller HFCler, Stefan Zengerer.
Danke dem besten Mittelfeld, mit dem stillen genialen Wenzel Fiala, dem fantastischen Techniker Matthias Kügler, dem immer top-motivierten und sagenhaft kämpfenden Stimmungsmacher Peter Lang, dem grandiosen Ausnahmekönner Philipp Podbrecnik, dem spielerischen Genie Florian Pregartbauer und dem besten Spielmacher Mario Walcher.
Und Danke an die besten Stürmer, rund um Sebastian Huber, den wunderbarsten Notnagel, den man sich wünschen kann, den legendär treffsicheren Routinier Joachim Schuller, der eigentlich zu gut für die Liga ist, den divenartig launischen, aber immer überragenden Kapitän, Johannes Thonhauser und Peter Wagner, der mit unermüdlichem Einsatz die Fäden im Hintergrund zieht und dafür sorgt, die Truppe zusammenzuhalten.
Danke an die Fans und Unterstützer, den Ehrenpräsidenten, der mit seinen lautstarken Rufen viele Partien mitgeprägt hat und manchmal mehr mitfiebert als die Aktiven am Feld. Danke, Danke, Danke.

Es war ein großer Tag für den HFC Graz 09, ein Spiel, dass spannender nicht hätte sein können, Hollywood in Grau-Orange, getränkt in dermaßen viel Willen diesen Erfolg zu erzwingen, dass es einfach passieren musste. Wir müssen uns an so einem Tag selbst glorifizieren, alle Superlative finden, alle Synonyme für großartig zur Tastatur bringen, weil es eben so schön ist, und sich so verdammt gut anfühlt. Wir sind die Besten, die Nummer eins in Graz. Einfach Meister. Man kann es nicht oft genug sagen.

Links zum Thema:
Als Underdog zum Meistertitel
Ehrenpräsident meldet sich zu Wort
5 Gründe, warum der HFC Meister wurde
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. IF Litenborg K  24/11
2. H.F.C. Headban  23/11
3. Grazhoppers FC  19/11
4. HFC Ettl Bros.  18/11
5. Gunners FC 16/10
6. FC Ambrosi Gra  14/10
7. Celtic Graz 12/10
8. Atletico Graz 12/10
9. HFC Graz 1999 10/10
10. FC Kiwi Sandga  10/11
11. 1.FC Hopfen &   3/9
2008: Herzschlagfinale zum 2. HFL-Meistertitel
Gegen Kalsdorf dreht der HFC ein 1:4 und wird zum zweiten Mal Meister.
Startseite | Archiv | Videos | Termine | Kontakt | Impressum                                                                                  © HFC Graz 1999 e.V. 1999 - 2018