HFL, 12.11.2006
Viel hat nicht gefehlt
Gegen Titelaspiranten SpVgg Lange Gasse unterlag der HFC daheim 5:8. Ein möglicher Sieg wurde durch mehrere unnötige Gastgeschenke nach dem Seitenwechsel verhindert.

Die beste Auswärtsmannschaft der Saison zu Gast bei der besten Heimmannschaft – das Duell zwischen dem HFC Graz 09 und der SpVgg Lange Gasse in der neuen Union Arena 09 konnte man wohl als Spitzenspiel bezeichnen. Dementsprechend konnte ein neuer Zuschauerrekord verzeichnet werden: Handgezählte 14 Fans ließen sich dieses Top-Duell der Hobbyfußballliga nicht entgehen.

Die Ausgangslage war klar: Lange Gasse wollte mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung HFL-Meistertitel machen, während der HFC seine Chancen auf Platz 4 nicht verlieren wollte. Und trotz dieser Außenseiter-Rolle war der HFC nach dem klaren Heimsieg gegen Torpedo Ritter optimistisch, wegen des gut besetzten Kaders auch diesmal wieder den Favoriten ins Wanken zu bringen.

Und tatsächlich, von der ersten Minute weg entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Allerdings zeigte sich bald, warum Lange Gasse derzeit an der Tabellenspitze steht: Im Gegensatz zum HFC verwerteten sie ihre Möglichkeiten und zogen gleich auf 0:2 davon. Doch noch vorm Pausenpfiff des souveränen Spielleiters Stefan M. (Torpedo Ritter) konnten die HFCler den Rückstand auf 2:3 verkürzen.

In der zweiten Hälfte kam dann der HFC zunächst besser aus den Startlöchern und ging durch einen Siebenmeter von P. Podbrecnik (1. HFL-Tor) sogar erstmals in Führung (4:3). Doch kurz darauf folgte bereits wieder der Ausgleich, und während die Lange Gasse-Verteidigung nichts mehr anbrennen ließ, wurden von der HFC-Hintermannschaft ungewohnte Geschenke verteilt, die der designierte neue HFL-Meister anzunehmen wusste. So traf die SpVgg noch vier Mal und brachte den Sieg dann sicher nach Hause, weil auch der HFC gegen Ende hin nicht mehr zusetzen konnte. Endstand schließlich: 5:8.

Dennoch, vor allem die starke Leistung bis zur Mitte der zweiten Halbzeit stimmt positiv, immerhin war man lange knapp dran am Sieg. Dass individuelle Eigenfehler und Unvermögen vorm gegnerischen Tor letztlich drei Punkte kosteten, ist verkraftbar, denn die Saison ist so gut wie gelaufen. In den beiden verbleibenden Spielen, spätestens aber in der neuen Saison, wird man es dann ja hoffentlich besser machen ...
Neues Jahr, neues Glück
Trainings, Spiele, Turniere, Yoga-Einheiten - auch 2018 ist der HFC-Kalender wieder gut gefüllt.
1. H.F.C. Headban  41/17
2. IF Litenborg K  39/17
3. Celtic Graz 27/18
4. Grazhoppers FC  26/17
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6. Gunners FC 23/16
7. FC Kiwi Sandga  22/17
8. HFC Graz 1999 21/19
9. 1.FC Hopfen &   19/18
10. Atletico Graz 18/18
11. FC Ambrosi Gra  15/18
2008: Herzschlagfinale zum 2. HFL-Meistertitel
Gegen Kalsdorf dreht der HFC ein 1:4 und wird zum zweiten Mal Meister.
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