HFL, 28.10.2006
Meisterträume ausgeträumt
Auch die kleine Chance von 0,002% (laut Torpedo Ritter Homepage), doch noch den Meistertitel verteidigen zu können, ist dahin. In einem an und für sich guten Spiel unterlag man dem FC Schlecker auswärts mit 2:5.

Nach fast vier monatiger Pause, stieg der (Noch)Meister HFC Graz 09 endlich wieder ins Meisterschaftsgeschehen ein. Es galt die letzte noch kleine verbliebene Chance auf den erneuten Titelgewinn (die in diversen Medien mit 0,002% beziffert wurde) zu nutzen.

Gegner war allerdings niemand geringerer als der FC Schlecker aus Gratkorn, ein alter Bekannter, den man in der HFL in drei Spielen nur einmal besiegen konnte. Trotz der Ausfälle von Wagner, Pregartbauer und Fleck (der sich wie es aussieht wieder einmal ein Jahr Auszeit nimmt) war der Kader recht ansehnlich: Stefan Zengerer ersetzte Pregartbauer und auch Kügler feierte sein Comeback. Das Spiel selbst begann denkbar ungünstig, nur wenige Sekunden waren vergangen schon hatte Rossnegger, seines Zeichens HFL-Topscorer, sein 50.Tor der aktuellen Saison erzielt (einsamer Rekord). Der HFC, sichtlich geschockt, konnte sich allerdings erfangen und relativ rasch durch Großmann zum 1:1 ausgleichen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten bei denen sich die Torhüter mehrmals auszeichnen konnten, allerdings leider öfters jener der Gratkorner, Markus Meitzenitsch, der diesmal über die gesamte Spieldauer, im Gegensatz zum Hinspiel in der Kirchengasse, unüberwindbar schien.

So stand es zur Pause 1:3 und auch in Halbzeit zwei lief es nicht viel besser: Zwei Minuten nach Wiederanpfiff bereits das 1:4 für Schlecker. Kügler konnte zwar kurzzeitig mit einem sehenswerten Tor auf 2:4 verkürzen, aber schlussendlich war es Schlecker-Kapitän Hüttl, der den Endstand von 2:5 herstellte und jegliche Titelverteidigungsträume im Lager des HFC endgültig zerstörten.

Eine verdiente Niederlage, in einem Spiel in dem die Gratkorner über die gesamte Dauer mehr Siegeswille und Laufbereitschaft zeigten. Tugenden die beim HFC, vielleicht auch auf Grund der mangelnden Spielpraxis, schmerzlich vermisst wurden. Einziger Lichtblick war Stefan Zengerer, dessen Einsatzbereitschaft in den Reihen des HFC seines Gleichen suchte und der sich damit definitiv für weitere Einsätze empfahl.
Der Blick nach vorne
20 Jahre HFC sind ein Grund zu feiern. Der Blick geht aber nach vorne.
1. Atletico Graz 0/0
2. Celtic Graz 0/0
3. Phönix Neuhart  0/0
4. Grazer Lions 0/0
5. Grazhoppers FC  0/0
6. FC Kiwi Sandga  0/0
7. Gunners FC 0/0
8. LOK Graz 0/0
9. Phantoms 0/0
10. 1.FC Hopfen &   0/0
11. HFC Graz 1999 0/0
Web-Revolution 0.9
Im März 2010 geht "die beste Hobbyfußball-Webseite der Welt" online.
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